Schicksal ist Allahs Kenntnis der Ewigkeit. Für Allah ist die Zeit ein einziger Moment, und er herrscht über Zeit und Raum. Alles ist vorherbestimmt und vom Schicksal beschlossene Sache. Allah gibt uns im Quran zu verstehen, was Zeit für Ihn ist: Ereignisse, die - so wie wir es sehen - nach unserem Tod stattfinden, werden im Quran beschrieben, als Ereignisse, die bereits stattgefunden haben. Allah ist nicht gebunden an den eingeschränkten, relativen Zeitrahmen, in dem wir befangen sind. Allahs Wille schuf alle Dinge zeitlos: alle Ereignisse sind bereits erfahren und durchlebt worden und sind an ihrem Ende angekommen.
Die Entwicklung der Wissenschaft im letzten Jahrhundert hat jedoch bewiesen, das die Behauptungen dieser Philosophie völlig falsch sind. Zuerst ist von der wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptiert worden, dass das Universum einen Anfang hatte, dass es aus nichts entstanden ist und dass es ein Ende haben wird, genau wie im Quran vor 1400 Jahren vorhergesagt. Später entdeckte die Wissenschaft, dass das, was wir Materie nennen, eine Abfolge von menschlichen Wahrnehmungen ist. Es war die Entdeckung dieser beiden zentralen Erkenntnisse, die die materialistische Philosophie endgültig wertlos machte.
Die Expansion des Universums: 1929 entdeckte Edwin Hubble, dass alle Himmelskörper sich voneinander entfernen, was beweist, dass sich das Universum kontinuierlich ausdehnt. Dies ist der schlüssige Beweis dafür, dass das Universum durch Explosion aus einem einzigen Punkt hervorging, dem Urknall.
Kosmische Hintergrundstrahlung: Da das Universum Resultat einer Explosion ist, muss etwas von der dabei entstandenen Strahlung übrig blieben sein, und diese Strahlung müsste das Universum inzwischen gleichmäßig durchdrungen haben. Nicht überraschend wurde diese Strahlung 1965 entdeckt. Später wurde ihre Existenz mit Hilfe von Satelliten bestätigt.
Die Wasserstoff-Helium Verteilung im Universum: Ein weiterer Beweis für den Urknall ist die Menge von Sauerstoff- und Heliumgasen im All. Nach neuesten Berechnungen entspricht die Wasserstoff-Helium-Verteilung im Universum genau dem zu erwartenden Verhältnis, das man nach theoretischen Berechnungen unter Zugrundelegung der Urknalltheorie hätte finden müssen. Wenn das Universum keinen Anfang gehabt und immer schon existiert hätte, hätte der Sauerstoffanteil vollständig verbraucht, und zu Helium umgewandelt worden sein müssen.
Die Urknalltheorie, die impliziert, dass das Universum aus dem Nichts entstanden ist, was bedeutet, dass es erschaffen wurde, machte die Behauptung der materialistischen Philosophie, das Universum habe immer existiert und werde immer existieren, vollständig zunichte.
Der Mensch ist ein seiner selbst bewusstes Wesen mit Willenskraft, das denken, sprechen, schlussfolgern, beurteilen und verstehen kann. Ein solches Wesen kann unmöglich hervorgegangen sein aus einem zufälligen Zusammentreffen spontan entstehender Verbindungen aus leblosen Atomen, wie die Materialisten behaupten. Es ist unmöglich für Atome, die nicht in der Lage sind, zu denken, zu schlussfolgern und zu urteilen, durch eine plötzliche Entscheidung zusammen zu kommen, um den menschlichen Geist zu formen.
Deswegen haben Materialisten keine Erklärung für den menschlichen Geist.
Lassen wir die Evolutionisten jede Menge der Materialien, aus denen Lebewesen beschaffen sind, in große Fässer füllen. Lassen wir sie jede beliebige Form von Materie, die unter normalen Umständen nicht existiert, aber von der sie denken, sie sei notwendig, hinzufügen. Mögen sie zu dieser Mixtur so viele Aminosäuren - die sich unter natürlichen Umständen nicht bilden können - und so viele Proteine wie sie wollen, hinzufügen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Protein bilden kann, ist 10950 zu 1. Lassen wir sie diese Mixtur soviel Hitze und Feuchtigkeit aussetzen, wie sie als erforderlich erachten, und lassen wir sie das Ganze durchrühren mit welcher Technologie auch immer sie wählen mögen. Geben wir ihnen anschließend einige Millionen oder sogar Milliarden Jahre Zeit. Sie können unternehmen was sie wollen, sie werden aus diesen Fässern kein menschliches Wesen hervorbringen können. Sie können auch keine Tiger, Löwen, Ameisen, Rosen, Lilien, Magnolien, Fasane, Spechte, Wale, Kängurus, Pferde, Papageien, Bananen, Apfelsinen, Oliven, Granatäpfel, Weintrauben und Millionen anderer Lebewesen wie diese hervorbringen. Tatsächlich werden sie nicht einmal eine einzige Zelle von ihnen produzieren können.
Behauptung: Neue Arten bilden sich durch natürliche Auslese und durch Mutation.
Es ist unmöglich für den Mechanismus der natürlichen Selektion, eine neue Art hervorzubringen, denn er basiert auf der Idee, dass nicht ihrer Umwelt angepasste Lebewesen aussterben, während die entsprechend angepassten Lebewesen überleben und so eine neue Art hervorbringen. Ein solcher Mechanismus würde aber nur Exemplare einer schon bestehenden Art selektieren, kann also niemals eine neue Art hervorbringen.
Mutationen verursachen andererseits Schäden in der DNS. Der Effekt einer Mutation ist grundsätzlich schädlich. Es ist nicht möglich, dass Mutationen eine neue Art hervorbringen.
Behauptung: Alles Leben entwickelte sich aus dem Wasser und setzte sich an Land fort.
Es ist unmöglich für ein Wasserwesen, aus dem Wasser aufzutauchen und ein Leben an Land zu beginnen, weil ein Lebewesen sich nicht in eine vollständig andere Kreatur verwandeln kann, indem es sein Körpergewicht, seine Körpertemperatur, seinen Wasserhaushalt, den Aufbau seiner Nieren, sein Atmungssystem und seinen Lebensstil ändert.
Behauptung: Vögel haben sich aus Reptilien entwickelt.
Auch dies ist unmöglich, denn:
o Vogelflügel können sich nicht aus Reptilienschuppen entwickeln.
o Die Lunge eines Vogels arbeitet völlig anders, als die eines Landtieres.
o Vogelknochen sind leichter als Knochen von Landtieren, Vögel könnten sonst nicht fliegen.
o Die Systeme der Muskeln und des Skeletts von Vögeln sind völlig verschieden.
Behauptung: Säugetiere stammen von Reptilien ab.
Auch dies ist eine Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt, denn die Körper von Reptilien sind mit Schuppen bedeckt, sie sind Kaltblüter, und sie vermehren sich, indem sie Eier legen. Säugetiere hingegen sind Warmblüter, ihre Körper sind behaart, und sie sind lebend gebärend.
o Zuallererst, die heutige Wissenschaft hat schlüssig bewiesen, dass belebte Materie nicht aus unbelebter Materie hervorgehen kann.
o Bisher ist nicht eine einzige Übergangsform gefunden worden, die die Behauptung der Evolutionisten unterstützen würde, dass Lebewesen sich voneinander entwickelt haben.
o Obwohl Millionen Fossilien normaler Arten gefunden worden sind, gibt es keine Spur von Wesen die Halb-Reptil Halb-Vogel, Halb-Fisch Halb-Reptil oder Halb-Affe Halb-Mensch gewesen wären.
o Proteine, die die Grundbausteine der Lebewesen sind, können sich nicht zufällig entwickeln. Die Wahr-scheinlichkeit, dass ein Protein, das 500 Aminosäuren enthält durch Zufall entsteht, ist 10950 zu 1. Mit anderen Worten, eine solche Wahrscheinlichkeit, die der menschliche Verstand gar nicht erfassen kann, ist gleich null.
Untersucht man die geologischen Schichten der Erde und studiert die vorhandenen Fossilien, sieht man, dass lebende Organismen urplötzlich auf der Erde aufgetaucht sind. Das älteste erdgeschichtliche Zeitalter, aus dem Fossilien lebender Kreaturen gefunden wurden, ist das Kambrium vor etwa 520-530 Millionen Jahren.
Die Fossilien aus dem Kambrium gehörten zu unterschiedlichen, komplexen, wirbellosen Arten. Am Interes-santesten ist, dass dieses Mosaik lebender Kreaturen urplötzlich auftaucht, ohne irgendwelche Vorfahren. In der geologischen Literatur wird dieses wundersame Ereignis daher als die Kambrische Explosion bezeichnet.
Wie die Erde urplötzlich mit einer so großen Zahl von Arten ohne irgendwelche gemeinsamen Vorfahren - also ohne evolutionären Prozess - bevölkert werden konnte, ist eine Frage, die die Evolutionisten nie beantworten werden.
Evolutionisten stellen sogar Fossilien her, wenn sie keine für ihre Zwecke passenden finden können, womit sie Betrug begehen. Die berühmtesten dieser Fälschungen sind die folgenden:
Der Piltdown-Mann: Evolutionisten täuschten die wissenschaftliche Welt mit dieser Fälschung, indem sie den Kieferknochen eines gerade gestorbenen Orang-Utans an einem 500 Jahre alten menschlichen Schädel befestigten. Die Gelenke wurden passend zurechtgefeilt und danach wurden die Zähne eingesetzt, um dem Schädel ein an ein menschliches Wesen erinnerndes Aussehen zu geben. Das Ganze wurde dann mit Natriumdichromat behandelt, um das gewünschte Alter vorzutäuschen.
Der Nebraska-Mann: 1922 behaupteten Evolutioni-sten, ein Backenzahn, den sie ausgegraben hatten, besäße sowohl Merkmale eines Affen als auch die eines Menschen. Umfangreiche Forschungen wurden anhand dieses Zahns durchgeführt und man nannte das Wesen, dem der Zahn einmal gehört haben sollte, den Nebraska-Mann. Auf diesem einen Zahn basierend, wurden Rekonstruktionen des Kopfs und Körpers des Nebraska-Mannes gezeichnet. Mehr noch, der Nebraska-Mann wurde abgebildet mit Frau und Kindern, als ganze Familie in natürlicher Umgebung. 1927 fand man jedoch andere Teile des Skeletts, und man stellte fest, dass der Zahn einem Wildschwein gehört hatte.
o Ein menschlicher Schädel, ausgegraben 1995 in Spanien in der Region Atapuerca, zerstörte das Märchen von der Evolution des Menschen. Der 800.000 Jahre alte Schädel stammt aus einer Zeit, in der Evolutionisten zufolge Halb-Affe Halb-Mensch Wesen existiert haben sollen, und unterscheidet sich nicht im geringsten vom Schädel eines modernen Menschen.
o Eine Meldung, publiziert im "New Scientist" vom 14 März 1998 mit dem Titel "Die frühen Menschen waren viel schlauer als wir dachten..." berichtet, dass die Menschen, die von den Evolutionisten "Homo Erectus" genannt werden, schon vor 700.000 Jahren zur See gefahren sind. Menschen, die genug Kenntnisse und die Technologie hatten, Schiffe zu bauen und eine Kultur besaßen, die vom Seetransport Gebrauch machte, können kaum als "primitiv" bezeichnet werden.
o 26000 Jahre alte Nadeln, die ausgegraben wurden, zeigen, dass das Wesen, das die Evolutionisten den Neandertaler nennen, vor zehntausenden von Jahren Kenntnisse über die Anfertigung von Kleidung besaß. Dies zeigt, dass Neandertaler, die in falschen Illustrationen bewusst als affenähnliche Wesen dargestellt werden, sich in Wahrheit nicht vom modernen Menschen unterscheiden.
Was heißt es aber, wenn eine komplexe Struktur in einem einzigen Moment ins Leben kommt?
Ohne Frage kann das Auftauchen so vieler Komponenten zur selben Zeit am selben Ort nur das Resultat einer besonderen Schöpfung sein.
Momentan dient die Evolutionstheorie als sogenannte wissenschaftliche Untermauerung der Philosophien der Ungläubigen. Darum verteidigen die Menschen, die Allah starrsinnig verleugnen, diese Theorie als eine ideologische und philosophische Möglichkeit, obwohl sie keinen wissenschaftliche Wert hat, unabhängig davon, ob sie sie für richtig oder falsch halten.